Teilnahmebedingungen

1. Geltungsbereich der Aktionen
Im Rahmen des Aktionsprogramms können Aktionen unterstützt werden, die im öffentlichen oder teilöffentlichen Raum stattfinden, auf das Gemeinwohl ausgerichtet sind und durch das gemeinsame Engagement von AkteurInnen umgesetzt werden.
Jedenfalls nicht unterstützt werden Protestaktionen, Demonstrationen, Veranstaltungen politischer Parteien sowie kommerzielle oder gewinnbringende Aktionen.

2. TeilnehmerInnen

Teilnehmen können natürliche und juristische Personen wie z.B. BürgerInnen, Schulen, gemeinnützige Organisationen und Vereine sowie lokale Unternehmen, sofern sie mit der Aktion keine gewinnorientierten Interessen verfolgen.

3. Auswahl

Eine Jury wählt jene Aktionen aus, die zur Umsetzung kommen sollen. Die Entscheidungen der Jury sind nicht anfechtbar und erfolgen unter Ausschluss des Rechtsweges.

4. Veröffentlichung

Die Einreichenden erklären sich damit einverstanden, dass im Fall Ihrer Auswahl die Projektbeschreibungen inkl. aller Beilagen veröffentlicht werden dürfen (z.B. Homepage, Pressemeldungen).
Die Einreichenden bestätigen, dass die Texte sowie allfällige Beilagen selbst verfasst wurden bzw. die Rechte an allenfalls urherberrechtlich geschützten Werken für die Aktion bzw. die Veröffentlichung eingeholt wurden und dass sie den Verein Lokale Agenda 21 Wien für den Fall der Geltendmachung von Ansprüchen Dritter aufgrund der Verwendung fremder Werke, die veröffentlicht werden, schad- und klaglos halten.

5. Zeitraum
Die Aktion sollte im Jahr der Einreichung umgesetzt werden. Treten unvorhersehbare Ereignisse ein, die eine Umsetzung im selben Jahr verhindern, kann diese in Absprache mit dem Verein Lokale Agenda 21 Wien auf das Folgejahr verschoben werden.
Bei einer Einreichung im Herbst kann die Umsetzung im nächsten Jahr erfolgen.
Im Jahr 2017 muss die Umsetzung aller Aktionen abgeschlossen sein. Hier sind keine Verschiebungen bzw. Einreichungen für das Folgejahr möglich.

6. Umsetzung von Aktionen
Die Umsetzung der ausgewählten Aktionen erfolgt durch den Verein Lokale Agenda 21 Wien gemeinsam mit den Einreichenden. Auf Basis der Einreichung werden Ziele, Umsetzungsschritte, Ort und Zeitraum sowie die Höhe der Kosten festgelegt. Es besteht kein rechtlicher Anspruch der EinreicherInnen auf Umsetzung der ausgewählten Aktion. Der Verein Lokale Agenda 21 Wien behält sich vor, bei besonderen Schwierigkeiten die Umsetzung einer Aktion vorzeitig zu beenden. Die Kosten einer Aktion, die vom Verein LA21 Wien gemeinsam mit BürgerInnen realisiert werden, dürfen maximal Euro 4.000.- brutto betragen. In Ausnahmefällen, entsprechend der Auswahl der Jury, kann der Kostenrahmen einer Aktion Euro 8.000.- brutto betragen.

7. Gütererwerb und -besitz
Sämtliche durch Mittel des Vereins Lokale Agenda 21 Wien finanzierten körperlichen oder unkörperlichen Güter/Gegenstände/Reche oder solche, die unter Einsatz von durch den Verein Lokale Agenda 21 Wien zur Verfügung gestellte Mittel entstanden sind, stehen im Eigentum des Vereins Lokale Agenda 21 Wien. Die die Aktion durchführenden Personen sind verpflichtet, die ihnen vom Verein Lokale Agenda 21 Wien zur Durchführung der Aktion allenfalls überlassenen Gegenstände/Rechte unmittelbar nach Aktionsende an den Verein Lokale Agenda 21 Wien zurück zu stellen (zu übertragen).